Die DACHPROTECT® EPDM Dachbahn wird eingesetzt bei:

  • Neubau oder Sanierungen
  • Wohnhäusern
  • Balkonen und Terrassen
  • Carports und Garagen
  • Gartenhäusern
  • Hallen und Industriegebäuden
  • Anbauten und Gauben

Einmal jährlich sollte die DACHPROTECT® EPDM Dachbahn auf Beschädigungen oder Verschmutzungen kontrolliert werden. Ggf. müssen Verkrustungen entfernt werden. Keine scharfen oder spitzen Reinigungsgeräte verwenden.

Die DACHPROTECT® EPDM Dachbahn ist gegen Windsog zu sichern. Das kann durch Verkleben, mechanische Befestigung oder durch Aufbringen einer Auflast (Kies, Begrünung, Terrassenplatten o. ä.) erfolgen. Nicht gesicherte Bereiche können sich ablösen.

Nein. Die Grundierung ist nur bei der Verwendung von Nahtprodukten erforderlich.

Bei dem Staub auf der DACHPROTECT® EPDM Dachbahn handelt es sich um Talkum, das produktionsbedingt aufgebracht wird, damit die Dachbahnen bei möglichen hohen Temperaturen während des Transportes nicht verkleben.

Die DACHPROTECT® EPDM Dachbahnen können nach dem Transport Packfalten aufweisen. Durch Auslegen entspannen sich die DACHPROTECT® EPDM Dachbahnen und die Packfalten verschwinden. Packfalten schaden der Dachbahn nicht.

Nein. Blasen können nach dem Aufbringen der Dachbahn auf den Untergrund bei Resten von Wasser oder Lösemitteln aus dem Kleber entstehen. Weder Blasen noch Falten beeinträchtigen die Funktion der DACHPROTECT® EPDM Dachbahn. Sie stellen keinen Mangel dar.

Ja. Es ist darauf zu achten, dass hierbei keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände die Dachbahn beschädigen. Für eine häufige Begehung sind besondere Vorkehrungen (z. B. Laufmatten) zu treffen. Achtung: Bei Feuchtigkeit wird die EPDM-Dachbahn rutschig.

Ja. Je nach Größe kann ein Dachbahnstück mit Nahtband oder bei kleinen Beschädigungen mit Nahtabdeckband verwendet werden. Die Oberflächen müssen mit einem Reiniger und anschließender Grundierung vorbehandelt werden.

Nein. Bei geringen Dachneigungen (z. B. null Grad) kann es zu Pfützenbildung kommen. Die Pfützen schaden der DACHPROTECT® EPDM Dachbahn nicht. Die DACHPROTECT® EPDM Dachbahn ist für eine Dachneigung von null Grad zugelassen.

Nein. Die DACHPROTECT® EPDM Dachbahn hat einen Aufdruck mit der Typenbezeichnung. Der Aufdruck gehört nach oben, damit später der Dachbahntyp erkennbar bleibt.

Die DACHPROTECT® EPDM Dachbahnen und das Zubehör sind in der Regel sofort ab Lager verfügbar. Die Regellaufzeiten für Paketdienst oder Spedition betragen 2 bis 3 Tage.

Ja, gemäß Prüfbericht über die Untersuchung der Wurzelfestigkeit sind DACHPROTECT® EPDM Dachbahnen wurzelfest.[1] Für die Nähte bei Grünbedachung ist das DACHPROTECT® Nahtabdeckband FLL zwingend erforderlich.


[1] Hochschule Geisenheim University, Lehr- und Forschungsgebiet „Vegetationstechnik“ (Hrsg.): Prüfbericht über die Untersuchung der Wurzelfestigkeit von Bahnen und Beschichtungen für Dachbegrünungen nach dem FLL-Verfahren (2008). Geisenheim,22. März 2017

Grundsätzlich nicht, es sein denn, der Untergrund weist scharfe Kanten oder spitze Unebenheiten auf.

Ja. Wir empfehlen bei Stelzlagern, z. B. für Terrassen, zusätzlich kleine Abschnitte von Dachbahnresten oder Bautenschutzmatten unter die Stelzlager zu legen.

Ja, um zu vermeiden, dass die Dachbahn durch scharfkantige oder spitze Teile der Auflast beschädigt wird, sollte ein Schutzvlies (Geotextil, mindestens 300 g/m²) genutzt werden.

Gemäß Flachdachrichtlinie sind > 2 % Dachneigung vorgeschrieben. Auch eine Dachneigung von < 2 % beschädigen die Dachbahn nicht und lassen sie nicht vorzeitig altern.